Jenoptik wird Premium-Förderer des Deutschen Optischen Museums

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Mit einer Summe von 100.000 Euro will Jenoptik jährlich zum laufenden Haushalt des Deutschen Optischen Museums (D.O.M.) beitragen.

Prof. Dr.-Ing. Timo Mappes, Gründungsdirektor des D.O.M. und Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG, besiegelten die Absicht am heutigen Freitag unter Beisein von Prof. Dr. Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung D.O.M. sowie Christian Gerlitz, Bürgermeister und Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Jena sowie Mitglied im Kuratorium der Stiftung D.O.M.

Jenoptik selbst hat ihren Hauptsitz in Jena in der Carl-Zeiß-Str. 1 unmittelbar gegenüber dem Museum. „Dass wir uns hier beteiligen, ist uns ein wichtiges Anliegen. In guter Nachbarschaft im Zentrum Jenas wollen wir helfen, dass die Stadt Jena ihre Rolle als Schlüsselstandort und Geburtsort der modernen Optik gemeinsam mit allen Partnern weiter festigt“, sagte Dr. Stefan Traeger.

Unterzeichneten den Vertrag zur Unterstütung des Deutschen Optischen Museum (D.O.M): Bürgermeister Gerlitz (Dezernent Stadtentwicklung), Prof. Mappes (Gründungsdirektor D.O.M.), Dr. Traeger (CEO Jenoptik), Prof. Rosenthal (Präsident FSU) (v.l.n.r.).
Foto: Deutsches Optisches Museum

Die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Kultur und privaten Unternehmen als Erfolgsgarant für Jena betonte auch Prof. Timo Mappes: „Seit zwei Jahrhunderten ist die enge Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Forschung und privaten Unternehmen der Schlüssel zum global herausragenden und anhaltenden Erfolg der optischen Industrie in Jena. Mit dem D.O.M. entsteht in der Lichtstadt das interaktive Leitmuseum der Optik. Es freut mich außerordentlich, dass sich die JENOPTIK AG entschieden hat, das D.O.M. als Premiumförderer jährlich finanziell zu unterstützen. Als Unternehmen der Privatwirtschaft hilft die JENOPTIK AG dabei, am authentischsten Ort der Welt die Erlebniswelt der Optik entstehen zu lassen und für alle zugänglich zu machen.“

Vor allem das Konzept als interaktives Museum, das junge Menschen für Naturwissenschaften begeistern will, überzeugte. „Prof. Mappes und sein Team leisten hier herausragende Arbeit“, ergänzte Stefan Traeger. Ein Museum, das auch gegenwartsorientiert bildend und forschend aktiv ist und damit interaktiv und mit großer Strahlkraft wirkt, brauche mehr Haushaltsmittel als ganz klassische Museen. Bei den Spenden- und Sponsoringaktivitäten konzentriert sich Jenoptik als ein Standbein auf naturwissenschaftliche Bildung.