Der Jenaer Kunstverein im Oktober: Neue Bilder und Stella im Licht

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Im Oktober ist eine Ausstellung des Künstlers Sven Kroner im Jenaer Kunstverein in der Galerie im Stadtspeicher zu sehen. Zudem geht die Skulpturenausstellung im Botanischen Garten zu Ende und Frank Stellas Plastiken erstrahlen auf dem Ernst-Abbe-Platz im Licht.

Sven Kroners (Neuss/Düsseldorf) gegenständliche Malerei ist voller Bezüge zu Kunst- und Zeitgeschichte. In seinen Architektur- und Landschaftsdarstellungen werden aktuelle gesellschaftliche und individuelle Themen sichtbar. 

„Dorf“ von Sven Kroner (2022).
Foto: Sven Kroner

Auf den ersten Blick fällt die Auseinandersetzung mit Raum und Licht in verschiedenen Sinnebenen und Dimensionen des Bildes auf: So verkehren sich Außenräume zu Innenräumen, Interieurs werden zu Landschaften. Die Bildwelten Sven Kroners weisen verschiedene Realitäten innerhalb eines Bildraums auf, der, labyrinthisch, wie das Leben, befragt und entdeckt werden möchte. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Im Oktober 2026 sind es 30 Jahre, dass die Plastiken des amerikanischen Künstlers Frank Stella auf dem Ernst-Abbe-Platz in Jena stehen. Unter dem Motto „Stella ins Licht“ wird mit verschiedenen Aktionen der Frank-Stella-Skulpturenpark, der größte außerhalb der USA, aufleben und mit Ausstellungen, Installationen und Live-Perfomances zum Sehen, zum Hören und zum Diskutieren anregen.

Grafik: Kunstverein Jena e.V.

Im Titel der Ausstellung „gewachsen und gegossen“ findet sich eine ironische Anspielung auf den Ausstellungsort und den Werkprozess der Künstlerin Beate Debus (Dermbach/Rhön). Aus natürlich gewachsenen Holzstämmen erschafft die Bildhauerin Skulpturen, die sie in Bronze abgießen lässt. Diese gewachsenen und gegossenen Plastiken fügen sich noch bis Oktober zur gärtnerisch liebevoll gepflegten, gedeihenden Vegetation des Botanischen Gartens Jena. Beate Debus gelingt es, über Geste und Rhythmik der skulpturalen Linie Zwischenmenschliches und Seelisches einzufangen und sichtbar zu machen.

Georg Thumbach präsentiert in der Villa Dürkheim eine große Holzskulptur aus einer 100-jährigen Douglasie und großformatige Kohlearbeiten auf Holz. Im Zusammenspiel von Skulptur, Zeichnungen, Villa und Garten entsteht eine poetische Auseinandersetzung mit Bäumen, Raum und Material.  

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen sind zu finden unter www.jenaer-kunstverein.de!

Text: PM Kunstverein Jena