Aktfotografie aus Jena in den frühen 2000er-Jahren

21

Aktfotografie ist eine Form der künstlerischen Fotografie, bei der die Darstellung des ganz oder teilweise nackten menschlichen Körpers im Mittelpunkt steht. Sie lebt von Bildidee, Inszenierung und Lichtsetzung ebenso wie von der Kommunikation zwischen Fotografin, Fotograf und Modell.

In den frühen 2000er-Jahren war Jena für eine kurze Zeit so etwas wie das Zentrum der Aktfotografie in Deutschland. Das lag vor allem am Amateurfotoklub UNIFOK Jena e. V. und seinen Mitgliedern. Einige Mitglieder fotografieren bis heute Akt, auch wenn diese Art der Fotografie gesellschaftlich inzwischen weniger akzeptiert und im Zuge von MeToo und Cybermobbing auch Kritik ausgesetzt ist.

Aktfotografie über dem Campus Jena.
Foto: Claus Rose

Ein Vortrag am 29. Oktober 2026 im Stadtmuseum Jena – begleitend zur aktuellen Ausstellung „Alle fotografieren? Alltags- und Amateurfotografie in Jena“ – blickt mit Fotografien und Geschichten auf die Aktfotografie im Jenaer Fotoklub UNIFOK zurück und geht der Frage nach: wenn die frühen 2000er-Jahre eine Zeit der großen (fotografischen) Freiheit waren, was hat sich seitdem verändert?

Die Zeit der großen Freiheit. Aktfotografie aus Jena in den frühen 2000er-Jahren: Vortrag am 29.10.2026 um 17 Uhr im Stadtmuseum Jena, Markt 7. Weitere Informationen sind zu finden unter www.stadtmuseum-jena.de!

Text: PM JenaKultur / Stadtmuseum Jena